Samstag, 31. Oktober 2015

Gesegnetes Samhain!

Ich wünsche euch allen ein andächtiges Samhain!

Anders als die Christen, die ausgehend aus dem Nahen Osten, also dem afrikanischen Kontinent, die halbe Erde mit ihrem Glauben überschwemmt haben, glaubten in unseren Breiten die Kelten an die Reinkarnation, sodass der Tod eine Notwendigkeit für neues Leben darstellt. Samhain ist ein Fest des Todes und der Hoffnung auf neues Leben. Es ist Zeit für einen Rückblick auf das, was im vergangenen Jahr getan wurde und was das Jahr und die eigenen Taten gebracht haben. Es ist eine Gelegenheit, sich selbst kennenzulernen.

Obwohl das ursprüngliche keltische Neujahr, an dem den Verstorbenen gedacht wurde, eigentlich an einem Neumond gefeiert wird, habe ich zur Feier des Tages ein passendes Bild gefunden:


Ich sehe überall nur mehr Graphgans *lach* und bin schon die ganze Zeit am Grübeln, welches Motiv wohl meine nächste Decke wird!


Mittwoch, 28. Oktober 2015

Seifensäckchen

Gestern habe ich bei Facebook ein Bild von einem kleinen, gehäkelten Beutelchen gesehen, in das eine Seife reinkommt. Dann wäscht man sich damit und kann es an der kleinen Schlaufe zum Trocknen aufhängen.
Das wollte ich sofort haben, denn ich habe mal eine selbstgemachte Seife geschenkt bekommen, die ganz toll riecht, die aber in der Dusche immer häßliche, braune Flecken hinterläßt, wo man sie nach dem Benutzen hinlegt.


Ich liebe diese Farben <3
Immer wieder, wenn ich eine schöne Farbkombination mit meiner Baumwolle suche, lande ich bei diesen drei!

Für die richtige Größe habe ich eine neue Seife reingetan: 


Es war auch ganz einfach zum Häkeln:

Baumwoll-Garn
Häkelnadel Nr. 3,5

In Braun:
1. Reihe: 13 fM im Fußschlingenanschlag
2. Runde: 13 fM, 3 fM um auf die andere Seite zu kommen, 13 fM auf der anderen Seite der 1. Reihe, 3 fM, mit 1 Km schließen

Zu Weiß wechseln:
3. Runde: Nur in den hinteren Teil der Masche einstechen, dabei in eine weitere Schlaufe einstechen, dass keine Löcher entstehen. So werden die BLOs etwas stabiler.
Dabei nach diesem Schema häkeln (aber in Runden, nicht in Reihen):


Nach jeder Runde die Farbe wechseln.
Insgesamt 18 Runden häkeln.

In der 19. Runde immer 1 Stb und 1 fM häkeln, das nächste Stb und die nächste fM zusammen abmaschen.
In der Mitte der einen Seite 3 Lm häkeln und 2 Maschen überspringen.
In der Mitte der anderen Seite für die Schlaufe 20 Lm, beim Weiterhäkeln nochmals in die selbe Masche einstechen.

Die 20. Runde mit festen Maschen in derselben Farbe häkeln.
Über die Schlaufe stattdessen Kettmaschen (Ich habe 5 Km, 10 fM, 5 Km gehäkelt).


Eigentlich braucht man für so ein einfaches Säckchen gar keine Anleitung, ich finde es viel leichter, wenn man das Bild für sich sprechen lässt und einfach drauflos häkelt ;-)


Sonntag, 25. Oktober 2015

Haube

Würde ich Hauben tragen, wäre die ab jetzt mein Lieblingsstück:


Leider stehen mir keine Hauben, ich bin aber auch nicht so empfindlich und erkälte mich gleich, und überhaupt halte ich mich in der kalten Jahreszeit sowieso hauptsächlich drinnen auf - daher war diese Haube von vornherein als Geschenk gedacht!


Die englische Anleitung habe ich hier beim 12 Weeks of Christmas CAL #7 gefunden und kurzentschlossen die Reste von meinem Sophie's Universe rausgekramt und losgelegt!

Den grauen Teil habe ich also mit der Red Heart Soft und Häkelnadel Nr. 5 gemacht.
Die letzten 3 grauen Runden habe ich dann auf die 5,5er gewechselt, weil ich der Ansicht war, die Haube dürfte ruhig noch eine Spur größer werden.
Beim schwarzen Teil habe ich zusätzlich zur Soft noch eine schwarze Wolle mit eingearbeitetem Silberfaden dazugenommen und dabei die Häkelnadel Nr. 6,5 verwendet. Ab den Runden mit den Bobbles habe ich die 7er genommen.
Alleine wäre die schwarz-silberne Wolle zu dünn gewesen, Nadelempfehlung war 3. Ich überlege schon lange, was ich aus diesem Knäuel machen könnte, denn ich habe nur einen davon. Weiß der Geier, wie lange der schon herumliegt und wo ich ihn gekauft habe?! Schade, denn die Wolle ist soo schön!

Diese Bobbles waren übrigens ganz einfach zu machen! Bloß ein doppeltes Stäbchen und dann eine feste Masche in dieselbe Einstichstelle. Eine Masche überspringen und wiederholen. So entstehen auf der Rückseite diese 'Faux Bobbles', wie sie in der Anleitung genannt werden. Sind zwar etwas kleiner und nicht so schön pummelig wie die normalen Popcorn, gehen aber viel schneller, schlucken nicht so viel Wolle und schauen auch nett aus!


Und jetzt kommt die Haube auch gleich zu ihrer neuen Besitzerin, denn wir feiern heute den 109. Geburtstag meiner Uroma - wohlgemerkt leider ohne sie, denn sie ist vor 9 Jahren gestorben, ein paar Monate nach ihrem 100. Geburtstag!

Samstag, 24. Oktober 2015

ärmellose Weste

Wer gern und viel häkelt, kennt das Suchtproblem mit der Wolle bestimmt ;-)  Man hat Unmengen von verschiedener Wolle daheim, aber immer wieder findet man in Onlineshops oder in Geschäften entweder eine superschöne Wolle, die man unbedingt haben muss, am besten natürlich gleich in mehreren Farben, oder die Wolle ist gerade verbilligt und da muss man doch zuschlagen!

Mittlerweile verteilt sich meine Wolle schon in der ganzen Wohnung... Dort wieder ein Regal ausgeräumt, um für ein paar Knäuel Platz zu machen, da eine Pop-Up-Tonne in die Ecke gestellt, die angefüllt wird mit... Wolle!
Daher habe ich jetzt beschlossen, mal ein bisschen konsequenter in der Verarbeitung meiner vielen Knäuel zu sein!

Angefangen habe ich mit der Wolle mit dem etwas längeren Farbverlauf, aus dem schon ein Schultertuch und ein Drachenschwanz entstanden sind.
Leider sind die Farben schlecht zu erkennen, es war schon Abend und am Finsterwerden, aber es ist Pink, Weiß, Grau, Schwarz und Lila. Davon hatte ich drei 100g-Knäuel, die ich bis auf den letzten Zentimeter verhäkelt habe:





Schon länger wollte ich wieder mal so eine Weste machen, die einfach aus einem Kreis (oder in dem Fall einem Sechseck) besteht. Für die Armlöcher habe ich 30 Maschen übersprungen, dafür 30 Luftmaschen gemacht und in der folgenden Reihe wieder ganz normal im Muster darauf weitergehäkelt.
Schaut am Bild zwar aus, als wäre es anders gemacht, aber wird wohl daran liegen, dass die Weste vorher gerade getragen wurde und ich sie nicht so schön zurechtgezupft habe vor dem Fotografieren ;-)

Also habe ich die Weste aus dem erstbesten Deckchen gemacht, das mir beim täglichen Häkelmuster-Schmökern im Internet untergekommen ist und gefallen hat:



Die Anleitung war dann aber eher eine grobe Richtlinie, denn wie immer mit Farbwechsel-Wolle kommt das Muster sowieso nicht zur Geltung.
Zwei Mal habe ich die Blüten aus den Runden 6-8 gehäkelt, sonst bloß die einfachen Reihen in dem Lochmuster.
Den Rand hätte ich vielleicht noch machen können, aber die Frage hat sich nicht gestellt, denn die Wolle war alle ;-)

Damit die Weste nicht zu lang wird, habe ich auf der unteren Seite des Sechsecks früher aufgehört zu häkeln. Die angrenzenden Seiten habe ich auch mit jeder Runde ein bisschen verkürzt, sonst hätte die Weste zu lange Zipfel bekommen.
In dieser Form, wie sie jetzt ist, fällt sie wirklich sehr schön hinten; ein bisschen glockig, aber nicht zu viel =)

Zum Schließen habe ich aus dicker, schwarzer Wolle eine Schnur aus einer Luftmaschenkette gehäkelt, die man an einer beliebigen Stelle an der Weste einfädeln und sie damit zubinden kann.


2 Knäuel in Türkis-Lila-Grau-Braun habe ich noch, aus dem gerade ein Schal entsteht, wahrscheinlich ein Loop.
Dann noch 2 Knäuel in Blau- und Grüntönen, da fällt mir bestimmt auch noch was ein ;-)
Und somit habe ich schon ein ganzes Sackerl Wolle weniger! *hihi*


Freitag, 23. Oktober 2015

Granny-Poncho

Heute kann ich leider mit nicht so schönen Fotos dienen, denn ich habe für meine Tante einen Poncho gehäkelt, den ich ihr eigentlich nur zeigen und probieren lassen wollte, ob er schon lang genug ist. Dann wollte ich daheim noch eine hübsche Borte dranhäkeln.
Weil er aber von der Größe schon gepasst hat und sie es lieber schlicht hat, also ohne Fransen oder Borte, hat es das gute Stück gar nicht mehr mit heim geschafft...


Die Farben sind ziemlich schlecht zu erkennen, es ist ein Weinrot und ein sehr dunkles Blau (Lisa von Gründl), das Weiß ist eine Mohairwolle, die in den Tiefen meiner Reste-Lade noch aufgetaucht ist.



Gehäkelt habe ich mit Häkelnadel Nr. 5 und so in etwa nach diesem Schema:


Nur habe ich für das typische Granny-Muster natürlich 3 Stäbchen gemacht, und dazwischen auch nur 1 Luftmasche, ich mag dieses Muster immer lieber mit kleineren Löchern. An den beiden Ecken habe ich immer 3 Luftmaschen gehäkelt.

Der Poncho hätte mir selber auch soo gut gefallen, dass ich meiner Tante noch eine ärmellose Weste, die ich gleich nach dem Poncho gehäkelt habe, mitgenommen habe, in der Hoffnung, diese gefällt ihr besser und der Poncho bleibt bei mir... Tja, so kann man sich täuschen - im Endeffekt hat sie beide Sachen behalten =)
Macht ja nix - es freut mich, dass ihr meine Häkelsachen so gefallen, und 1-2 Knäuel habe ich vom Weinrot und Dunkelblau noch, von der weißen Mohair sogar noch fast 4 Knäuel, da kann ich mir selber auch noch was Schönes in dieser Farbkombination zaubern!

Fotos von der Weste (leider genau so schlecht wie die vom Poncho) und die Anleitung dazu (die aber besser ;-) !) folgen morgen, denn mein Sohn hat die Bilder am Handy und ist gerade unauffindbar ;-)

Montag, 19. Oktober 2015

Mäuse-Brautpaar

Am Wochenende waren wir auf einer Hochzeit, da habe ich als Geschenk ein paar Scheinchen in eine Mausefalle geklemmt und dieses Paar Mäuse ein paar Mäuse bringen lassen:


Für das fertige Geschenk habe ich eine Dose (500g Margarine) mit rotem Stoff außen und innen ausgekleidet, den Boden mit Watte ausgelegt und darauf dann die Mausefalle und die Mäuse draufgesetzt.
Leider habe davon ich kein Foto, denn wie meistens habe ich es erst in letzter Minute fertiggemacht und dann noch hundert andere Sachen zu erledigen gehabt *g*
Aber wie sagt man so schön: Wenn man alles erst in letzter Minute macht, ist es dafür in einer Minute erledigt! *hihi*


Den Bräutigam habe ich mit Häkelnadel Nr. 3,5 gemacht.
Bei der Braut habe ich die 3,25 genommen, wodurch sie nicht wirklich kleiner, aber etwas schlanker geworden ist. Was ja durchaus wünschenswert ist ;-)
Ich würde also mindestens eine halbe Nummer kleiner empfehlen, dass man auch einen kleinen Größenunterschied zwischen Manderl und Weiberl bekommt.




Mäuse-Brautpaar

Bei der Braut eine Häkelnadel verwenden, die eine viertel bis halbe Nummer kleiner ist als beim Bräutigam.


Kopf:

1.         4
2.         V x4                          (8)
3.         8
4.         (3, V) x2                    (10)
5.         (1, V) x5                    (15)
6.         3, V x4, 5, V x2, 1    (21)
7.         21
8.         21
9.         21
10.      (1, A) x7                    (14)
11.      A x7                          (7)

Faden abschneiden und vernähen, wird nicht zum Annähen gebraucht.


Ohren (2 Stück):

1.         6
2.         (2, V) x2                    (8)
3.         8
4.         8

Faden nicht zu kurz abschneiden zum Annähen.
Zum Annähen unten zusammenfalten.


Körper:

1.         6
2.         V x6                          (12)
3.         (1, V) x6                    (18)
4.         4, V, 8, V, 4              (20)
5.         20
6.         20
7.         4, A, 8, A, 4              (18)
8.         (1, A) x6                    (12)
9.         12
10.      (2, A) x3                    (9)

Langen Faden lassen zum Annähen des Kopfes.


Arme (2 Stück):

1.         5
2.         5
3.         3, A                           (4)
4.         4
5.         4

Faden nicht zu kurz abschneiden zum Annähen.


Füße (2 Stück):

1.         5
2.         5
3.         5
4.         5
5.         5

Faden nicht zu kurz abschneiden zum Annähen.


Schwanz:

1.         4
2.         4
3.         4
4.         4
5.         4
6.         4
7.         4
8.         4
9.         4
10.      4

Faden nicht zu kurz abschneiden zum Annähen.


Zylinder für den Bräutigam:

1.         5
2.         10
3.         BLO 10
4.         10
5.         10
6.         10
7.         10
8.         FLO (1, V) x5           (15)
9.         15 Km

Faden nicht zu kurz abschneiden zum Annähen.


Schleier für die Braut:

Dünnes Häkelgarn und Häkelnadel Nr. 1,5.

1.         9 Lm + 2 Wende-Lm                                                                    (10)
2.         11 hStb (in die erste und die letzte Masche jeweils 2 hStb)     (12)
Ab der 3. Reihe jeweils 5 Bögen mit je 4 Lm, dazwischen eine fM und eine Masche überspringen.
In der 6,. 9. und 12. Reihe beim mittleren Bogen einen Extrabogen dazuhäkeln.
Nach der 13. Reihe beenden. Der Schleier müsste jetzt 8 Lm-Bögen breit sein.

Alternativ ein Stück eines alten Stores oder ein weißes Stoffband zuschneiden und annähen.



Kopf am Körper annähen.
Ohren am Kopf annähen.
Füße, Schwanz und Arme am Körper annähen.
In Schwarz die Augen und in Rosa eine Nase aufsticken.
Bei der Braut den Schleier und beim Bräutigam den Zylinder annähen.



Da ist übrigens noch ein Bild von der Hochzeitsfeier, und an dem Tag habe ich endlich eins meiner schönen Häkelkleider getragen =)



Sonntag, 11. Oktober 2015

Weihnachts-Elch

Auf der Seite "Stephi's Köstlichkeiten" sind neben vielen Rezepten auch so einige wirklich süße Amigurumi mit genauen Anleitungen, so auch dieser Weihnachtselch:


Ich habe in nächster Zeit vor, mehrere Amigurumi zu machen und habe mir dafür von der Bravo von jeder Farbe einen Knäuel bestellt. Das hellbraun ist hier zwar fast zur Neige gegangen, aber sonst bin ich gerüstet ;-)


Folgende Farben habe ich von der Bravo verwendet:
8312   Beige
8222   Weinrot

Und diese von der Red Heart Lisa:
8281   Braun
5688   Naturtweed (fürs Geweih)
 208    Weiß

 Zwischen diesen beiden Sorten kenne ich bei Amigurumis keinen Unterschied.

Freitag, 9. Oktober 2015

Katze mit Kürbis

Bei uns ist Halloween noch nicht so ganz angekommen... Wir wohnen etwas außerhalb und wenn mein Sohn "Süßes oder Saures" will, muss er das direkt im Ort machen, denn bei uns hat noch nie ein Kind geklingelt!
Einerseits stört mich das gar nicht, denn wie bei Weihnachten, Ostern usw. geht es auch bei Halloween in erster Linie darum, dass die Wirtschaft angekurbelt wird. Und eigentlich sollte man an diesem Tag an die Verstorbenen denken, bzw. machen wir das am nächsten Tag, an Allerheiligen, indem wir an die Gräber gehen. Auch das mache ich nicht, denn erstens gehe ich in keine Kirche und zweitens kann ich viel besser an meine Uromas oder meinen Opa denken, wenn ich daheim ein paar Kerzen anzünde statt in der Kälte am Friedhof zu stehen.

Dementsprechend habe ich keinerlei Halloween-Deko... weil ich die aber eigentlich recht lustig finde, habe ich jetzt diese Katze gehäkelt:


Die Anleitung dafür gibt es bei Stephi's Köstlichkeiten, sogar in deutsch =)


Beim Ausstopfen vom Kürbis habe ich mal was anderes ausprobiert, nämlich alte Plastikverpackungen!
Nachdem dieses Amigurumi ja kein Kuscheltier, sondern ein Deko-Gegenstand ist, muss es weder weich sein, noch stört das Knistern. Also habe ich die Verpackung vom Toastbrot und von einem kleinen 6er-Tragerl Limo reingestopft. Der Kürbis hat zwar etwas unförmiger ausgeschaut, als wenn ich ihn mit Watte ausgestopft hätte, aber nachdem ich die Unterteilungen gemacht habe, war das Ergebnis ganz ok =) Und überhaupt ist ein echter Kürbis ja auch nicht immer ganz symmetrisch ;-)

Vielleicht mache ich sogar noch mehr Halloween-Deko, denn momentan steh ich voll auf Orange =)

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Loop-Schal ~ Aller guten Dinge sind drei!

Nachdem sich momentan meine Häkelsucht nicht ganz so drastisch äußert und ich außerdem ganz begeistert von Loop-Schals bin (die ja recht flott gehäkelt sind, vor allem mit so einer dicken Wolle!), habe ich also noch einen dritten gemacht:


Die Anleitung habe ich hier auf schautmal.de gefunden.
Ein bisschen habe ich das Muster variiert, nämlich habe ich statt den halben Stäbchen lieber Stäbchen gemacht.
Zuerst hätte ich es mit hinteren Reliefstäbchen probiert, weil da die Struktur genau so ausschaut wie bei Maries Art, diesen Loop zu häkeln. Damit wäre der Schal aber viel zu fest geworden, obwohl ich statt der empfohlenen Nadelstärke 8 auf der Banderole der Wolle meine größte, die 12er genommen habe.

Angeschlagen habe ich auch weniger, statt 65 habe ich 50 Lm für ausreichend gefunden.
Und wegen den Stäbchen habe ich natürlich auch weniger Runden machen müssen.


Mit dem dicken, warmen Loop sind wir dann ja schon ein bisschen gerüstet für den Kälteeinbruch, der für morgen angekündigt wird!

Ich finde, der Schal könnte ganz gut auch von den Herren der Schöpfung getragen werden - allerdings wurde schon beim Fotografieren lauter Protest geäußert... Momentan sind wir seeeehr wählerisch, egal ob es sich um Kleidung, den Haarschnitt (Plötzlich hat die Mama als Friseurin ausgedient!), das Duschgel, Essen oder sonstwas handelt... Ach wie gut, dass uns Gott in seiner Allwissenheit die ihrerseits auch alles wissenden und alles könnenden Teenager an die Seite gegeben hat! *hihi*


Dienstag, 6. Oktober 2015

langer Pulli

Auch dieser lange Pulli war recht schnell gemacht:


Besteht ja aus vielen Löchern ;-)


Verwendet habe ich wieder die 400g-Knäuel vom Hofer und Häkelnadel Nr. 5.
Vor 2 Jahren war diese Wolle total weich. Letztes Jahr habe ich dann natürlich ziemlich zugeschlagen, als sie die Riesenknäuel Ende des Jahres wieder kurz im Sortiment hatten. Leider war die Wolle ganz anders, ziemlich steif und gar nicht mehr so weich. Auch waren bis auf dieses Grau und Schwarz die Farben ganz anders.
Aber in dem Fall hat es mich nicht gestört, denn die weichere Wolle hat gerade noch für den Pulli gereicht und für die Bündchen musste ich dann die festere nehmen. Und die dürfen eh ruhig etwas fester werden!

An den Armen und unten habe ich für die Bündchen einfach ein paar Reihen mit abwechselnd einem Stäbchen und einem vorderen Reliefstäbchen gemacht. Als Abschluss eine Reihe mit festen Maschen und vorderen Relief-feste-Maschen.



Für den Stehkragen habe ich was anderes ausprobiert, nämlich in die festen Maschen nicht normal einstechen, sondern dazwischen. Dadurch sind die Runden auch nicht leicht versetzt wie sonst, wenn man in Spiralrunden häkelt, und schauen ein bisschen wie tunesisch gehäkelt aus.


Hier habe ich ein Bild gefunden, das diesen Stich zeigt:





Und da kommt auch schon die Anleitung für den Pulli:


Mein Pulli ist ein bisschen anders geworden, denn statt wie hier 6 Mustersätze (3 vorne und 3 hinten) konnte ich nur 5 machen. Mit 6 wär es mir viiiiel zu weit geworden, und mit 4 zu eng...


Da hab ich in letzter Zeit ja wieder einige ganz nette Stücke geschafft =)
Und jetzt weiß ich nicht so recht, was ich als nächstes häkeln möchte. Letztes Jahr um diese Zeit war ich auch in einem "Häkeltief" und hatte nicht so recht Lust.
Wenn ich mir meine To-Do-Liste so anschaue, habe ich heuer eh schon wirklich viele Sachen gemacht! Wird Zeit, dass das neue Jahr anfängt und ich sie wieder abspecken kann, indem ich alle fertigen Sachen rausnehme! =)