Donnerstag, 31. März 2016

Temperatur-Decke im März

Letzte Woche hab ich mich etwas rar gemacht auf meinem Blog... Die ganzen Osterfeierlichkeiten haben mir unter anderem nicht so viel Zeit gelassen.
Obwohl mein jüngerer Sohn schon 13 ist, hab ich es mir nicht nehmen lassen und mal wieder die Oster-Kleinigkeiten im Garten versteckt. Obwohl ich soo froh bin, dass er schon so groß ist und ich um nichts in der Welt nochmal kleine Kinder haben möchte, hab ich doch etwas wehmütig dran gedacht, wie süß es war, als sie noch klein waren und voller Aufregung Ostereier und Spielsachen im Garten gesucht haben! =)
Mein Papa hat hinter ihrem Rücken die schon gefundenen Ostereier immer und immer wieder versteckt, so dass sowohl die Eiersuche als auch die kindliche Begeisterung überhaupt kein Ende nahm! *hihi*

Dann ging's zu Oma Mittagessen und am Abend musste ich arbeiten.
Am nächsten Tag kam dann die andere Oma, am Nachmittag noch Onkel, Tante & Cousinen, und dann musste ich wieder in die Arbeit.
Da hatte ich nicht ganz so viel Zeit, meinem Lieblings-Hobby zu frönen! ;-) (Damit meine ich das Häkeln, nicht das Blog-Schreiben! *g*)

Aber pünktlich zum Monatsletzten gibt's ein aktuelles Foto meiner Temperatur-Decke:


Der Wetterbericht hat für heute "Sommerwetter" vorausgesagt - was auch eingetroffen ist, also konnte ich die erste Reihe Gelb häkeln! =)

Das war's jetzt hoffentlich mit dem vielen Türkis für das nächste halbe Jahr!




Hier nochmal die Skala, nach der ich häkle:




Temperaturmäßig war so einiges drin im März - angefangen von einem kalten Tag am 1. bis zum heutigen sehr warmen Tag:

1.3
0
2.3
11
3.3
4
4.3
7
5.3
11
6.3
5
7.3
5
8.3
4
9.3
5
10.3
11
11.3
7
12.3
4
13.3
4
14.3
5
15.3
1
16.3
5
17.3
8
18.3
13
19.3
15
20.3
12
21.3
11
22.3
9
23.3
7
24.3
6
25.3
7
26.3
7
27.3
11
28.3
16
29.3
14
30.3
18
31.3
21


Wie man sieht, lässt sich der Frühling nicht mehr aufhalten! (Yippie!)



Freitag, 25. März 2016

Pulli im Lochmuster

Ich habe einen neuen Frühlingspulli! Fehlt nur noch der Frühling!


Gehäkelt habe ich mit Baumwolle und Häkelnadel Nr. 4,5
 in einem ganz einfachen Lochmuster: 1 Doppelstäbchen - 2 Luftmaschen.


Damit der Pulli vorne gerafft wird, habe ich über 6 Kästchen zuerst ein paar Runden statt Doppelstäbchen Stäbchen gemacht und dann den Rest bis oben über 4 Kästchen 1 feste Masche - 2 Luftmaschen, jeweils 1 Kästchen daneben ein Stäbchen.


Ein bisschen zerzaust schaue ich aus - bin ja auch grade erst aufgestanden und hab mir noch nicht den ganzen Schlaf aus den Augen gewischt ;-)



Der Ausschnitt hat mir nicht so gut gefallen, also habe ich ein einfaches Muschelmuster rundherum gehäkelt: Auf jedes Doppelstäbchen abwechselnd 7 Stäbchen bzw. 1 feste Masche:



Bei den Ärmeln habe ich die "Muschel" aus nur 5 Stäbchen gemacht, sonst wär mir der Ärmel unten zu weit geworden:



Solche Pullis in einfachem Häkelmuster trage ich sehr gerne; ich finde, sie schauen echt gut aus und gehäkelt sind sie auch immer recht flott! =)




Mittwoch, 23. März 2016

HÖRBUCH Jean M. Auel - Die Kinder der Erde (Ayla 1-6)

Schon die Bücher, die ich vor ein paar Jahren gelesen habe, habe ich geliebt geliebt geliebt! =)
Die Hörbücher, die ungekürzte Lesungen sind, stehen ihnen also in nichts nach und sind die idealen Begleiter beim Häkeln!


Ayla lebt vor 30.000 Jahren in einer Zeit, in der Schnee und Eis weite Teile des europäischen Kontinents bedecken.

Als während eines Erdbebens Aylas Stamm vernichtet wird, irrt sie ziellos umher und überlebt nur knapp den Angriff eines Höhlenlöwen. Völlig entkräftet wird sie vom Clan des Bären gefunden und aufgenommen.

In Iza, der Heilerin des Clans und deren Bruder Creb, einem mächtigen Medizinmann, findet Ayla neue Eltern.

Bald schon ergeben sich Konflikte durch Aylas Andersartigkeit. Nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre seltsame Art, durch Laute zu kommunizieren, befremden die Clan-Mitglieder. Bald lernt Ayla, auf die "richtige" Art zu sprechen - in der Gebärdensprache.



Aylas Geschichte geht weiter. Sie trifft Jondalar, einen Mann aus dem Volk der "Anderen", und aus anfänglicher Abneigung entsteht Freundschaft und eine tiefe Liebe. Zusammen begeben sich die beiden auf eine lange und gefährliche Reise durch das spätere Europa.



Im dritten, mitreißenden Hörbuch aus dem Zyklus "Die Kinder der Erde" treffen Ayla und Jondalar auf die Mammutjäger, die wie sie zur Gruppe der Cro-Magnon-Menschen gehören. Sie werden von dem Stamm als vollwertige Mitglieder aufgenommen.

Das Schicksal scheint ihnen endlich gewogen, doch Ayla steht plötzlich zwischen zwei Männern...



Im vierten Band des spannenden Zyklus "Die Kinder der Erde" reitet die schöne und kluge Ayla mit ihrem Gefährten Jondalar durch das Tal des Großen Mutter Flusses - Jondalars Heimat entgegen. Große Gefahren sind zu überwinden. Sie begegnen treuen Freunden und erbitterten Gegnern, doch beiden sind sie an Fähigkeiten und Erfindungsreichtum überlegen.



Nach vielen Abenteuern sind Ayla und Jondalar am Ziel ihrer Reise angelangt. Während Jondalar von seinem Stamm freudig begrüßt wird, bringt man Ayla anfangs Abneigung und Misstrauen entgegen.



Es ist viele Jahre her, dass das Cro-Magnon-Mädchen Ayla vom Neandertalerclan des Bären verstoßen wurde und ihre lange Reise durch das eiszeitliche Europa begann.

Nun ist sie mit ihrem Gefährten Jondalar bei seinem Volk, den Zelandonii der Neunten Höhle, heimisch geworden und hat ein süßes Töchterchen.

Obwohl Ayla als junge Mutter alle Hände voll zu tun hat, lässt ihr die Heilerin und spirituelle Anführerin der Neunten Höhle eine gewaltige Ehre zuteil werden: Sie nimmt Ayla als ihre Gehilfin an.

Voll Eifer stürzt sich Ayla in die Jahre währende Ausbildung und die verschiedenen Reisen, die dazugehören.

Doch die dauernde hohe Belastung zehrt auch an der Beziehung zu Jondalar, der sich vernachlässigt fühlt. Bis er sich verletzt von ihr abwendet.


Einmal mehr lässt Jean M. Auel mit ihren wunderbaren Figuren das Leben vor rund 30.000 Jahren wiederauferstehen. Meisterhaft webt sie ihr gigantisches Wissen über die frühmenschliche Kultur und Lebensweise in einen packenden epischen Bilderbogen.



Montag, 21. März 2016

Häkeln mit Perlen: Traumfänger

Mit Perlen wollte ich schon wirklich lange mal etwas häkeln - jetzt habe ich es endlich in die Tat umgesetzt, und zwar ist dieser Traumfänger entstanden:


Gefunden habe ich die Anleitung hier auf The Chilly Dog, wo alles sehr gut erklärt wird, angefangen von der Reihenfolge der verschiedenen Farben beim Auffädeln der Perlen bis zum Festhäkeln an einem Kreis.


Gehäkelt habe ich mit dünnem Häkelgarn und Häkelnadel Nr. 1,5.

Der Kreis ist wieder aus Draht von dem neu entdeckten Fundus im Dachboden - dieses Mal in passendem Blau und sehr dick und stabil. So dick, dass der Lötkolben zum Zusammenlöten zu schwach war, aber zusätzlich mit blauem Isolierband haben wir's dann hingekriegt.
Praktischerweise wird der Draht schon so rund aufbewahrt, dass ich den Kreis kaum mehr korrigieren musste.


Kleiner Einblick in mein Schlafzimmer: ;-)




Zuerst wollte ich ein paar weiße Federn unten dranmachen, hab mich dann aber für farblich passende Fäden aus der mehrfädigen Sockenwolle entschieden:


Sieht man am Foto nicht, aber bei der linken ist ein schöner Glitzerfaden dabei. =)


Dann hoffe ich mal, dass mir der Traumfänger viele schöne Träume beschert! =)



Samstag, 19. März 2016

BUCH Marion Schreiner - Die Scheune

Auch das war ein 0,-Euro-Buch bei Amazon - und wieder ein Glücksgriff, wenn es auch total gruselig und schockierend war!


Düster und brutal ist die Geschichte von Dane Gelton aus Kansas.


Bereits als Vierjähriger ist er dem Missbrauch und der Gewalt hilflos ausgesetzt.

Sein ärgster Feind ist ein Peiniger, der sich nicht im Griff hat.

Seine engsten Verbündeten sind seine Brüder, die vor seinen Augen getötet werden.

Sein einziger Halt ist seine Mutter, die wegsieht.

Dane verliert den Kontakt zu seinen Gefühlen und seiner Seele. Als junger Mann flieht er an die Küste Kaliforniens, um dort ein neues Leben zu beginnen. Als er viele Jahre später dort plötzlich auf seinen Peiniger trifft, tun sich Abgründe auf. Der Tag der Abrechnung ist gekommen... 


"Die Scheune" wurde 2014 auf der Leipziger Buchmesse für den "Indie Author Award" nominiert. 



Mittwoch, 16. März 2016

Inside Out: Angst

Ich habe fertig! =)
Aus 'Alles steht Kopf' gäbe es zwar noch die Anleitungen für Riley und ihren imaginären Freund Bing Bong, aber mit Angst habe ich jetzt alle fünf Gefühle nachgehäkelt:


Schon bei der letzten Figur, bei Wut, habe ich mir gedacht, dass es eigentlich etwas vergebene Liebesmüh ist, wenn man zuerst den Körper häkelt und ihm dann sowieso Kleidung drüberzieht.
Also habe ich bei Angst die Schuhe etwas höher gemacht, an der Hose angenäht und das dann sofort ausgestopft. Der Pulli wurde direkt nach der Hose weitergehäkelt und am oberen Ende des Pullis ging's mit Hell-Lila weiter mit dem Hals.


Trotzdem habe ich relativ lange für Angst gebraucht, die vielen Details wie der Kragen und die Fliege, Augenhöhlen, Augen und Augenbrauen, Nase und die Locke waren dann doch recht aufwändig.

Das Lila für den Körper habe ich mit der Gründl 'Lisa' gehäkelt, weil die Farbe so optimal gepasst hat und ich von der Red Heart 'Lisa' oder der 'Bravo' kein so helles Lila gefunden habe. Normal bevorzuge ich diese beiden für Amigurumis, mit dem Hell-Lila von Gründl war es wirklich anstrengend, feste Maschen zu machen, die auch wirklich fest werden, weil die Wolle dafür zu weich ist und leicht zerfasert.



Somit kann ich jetzt ganz stolz das Gruppenfoto mit allen 5 Gefühlen präsentieren:

Angst,  Kummer,  Freude,  Ekel  und  Wut.


So schauen sie im Original aus - ich finde, meine Kopien sind durchaus gelungen *freu*






Mittlerweile werdet ihr euch bei Sabrina's Crochet sicher schon ein bisschen umgesehen und ihre hübschen Amigurumis bewundert haben, trotzdem will ich euch den Link zur Anleitung von Angst nicht vorenthalten!



Montag, 14. März 2016

Inside Out: Wut

Wut war das erste Amigurumi, das ich von dem Film 'Alles steht Kopf' im Internet gesehen habe und ich hab es gleich total witzig gefunden.


Von allen Gefühlen war dieses hier am einfachsten zu häkeln, weil der Körper irgendwie so kompakt ist.


Die Flammen am Kopf mussten aufgeraut werden, und in Ermangelung einer feinen Drahtbürste habe ich die Bürste von den Schuhen genommen - ging auch problemlos!
Dann sollte man halt drauf achten, dass kein Schmutz mehr in der Bürste ist. Ich hab das sichergestellt, indem ich die Katze ein bisschen damit gestriegelt habe *g* - der weiße Teil vom Fell ist weiß geblieben, also konnte ich neben lautem Schnurren mit dem Aufrauen anfangen.


Ekel hat im Nachhinein noch Augenbrauen bekommen. Vor lauter Grübeln, wie ich die langen Wimpern machen soll, hab ich doch glatt darauf vergessen!


Die Anleitung für Wut ist hier bei Sabrina's Crochet zu finden.